Lok-Abschiedsfahrt durchs Revier
ins Rheintal nach Rüdesheim
am 16. Juni 2007

 

Am Samstag, dem 16. Juni 2007 geht die zugkräftige Diesellokomotive 212 007 des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen letztmalig auf große Fahrt! Ende Juni läuft die Frist der letzten Hauptuntersuchung für die Lok ab.  Auf der Fahrt zum “Weltkulturerbe mittleres Rheintal” kann sie mit ihren 1.350 PS noch einmal zeigen, was in ihr steckt, bevor sie in Zwangspause gehen wird.

 

 

Die Fahrt in den Personenwagen “aus der guten alten Zeit” beginnt in Hattingen und führt quer durch das Ruhrgebiet über Essen, Mühlheim nach Düsseldorf und Leverkusen. Ab Königswinter führt die Route entlang der Rheinstrecke nach Rüdesheim, was an sich schon sehens- und erlebenswert ist. Die Bahnstrecke war seit Eröffnung eine der wichtigsten Schienenverbindungen Westdeutschlands und führt auf dem größten Teil des Verlaufs entlang des malerischen Flußtals. Die Strecke zählt zu den schönsten Bahnstrecken überhaupt.

 

Der Nostalgiezug wird aus historischen Wagen der Dreißiger und Fünfziger Jahre des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen gebildet und ist natürlich während der Fahrt bewirtschaftet. Zugestiegen werden kann in Hattingen, Bochum-Dahlhausen, Essen Steele, Essen Hbf, Mülhem/Ruhr, Duisburg, Düsseldorf und Leverkusen.

 

Rüdesheim am Rhein selbst, lockt mit viel gemütlichen Gaststätten und Weinlokalen. Direkt am Rhein gelegen, ist die enorme Bedeutung des Flußes als Verkehrsader zu erkennen. Ein Schiff nach dem anderen passiert die von Weinbergen umgebene kleine Stadt. Nicht weniger imposant ist der umfangreiche Bahnverkehr, dessen Schienenstrang sich dem Flußlauf weitgehend angleicht. Etwas besonderes ist der Gang durch die weltbekannte “Drosselgasse” in der malerischen Altstadt. Spaziergänge in die nahgelegenen Weinberge lassen den rund 5-stündigen Aufenthalt kurzweilig erscheinen. Hervorragend als Aufstiegshilfe eignet sich die Sesselbahn zum Niederwalddenkmal.

 

Die Zauberhöhle auf dem Niederwald, mitten in den Weinbergen, ist ein ummauerter Gang von etwa 60 m Länge, dessen Wände mit glitzernden Glassteinen verziert sind. Der Gang mündet in einer Rotunde der Zauberhütte, in der ursprünglich Spiegel angefertigt wurden. Trat man nach dem Verwirrspiel des halbdunklen Glitzergangs, vorbei an einem dort sitzenden Zauberer mit langem Bart und Zauberstab, in die Zauberhütte, so öffnete sich dem Besucher – das war die Raffinesse – in grellem Licht die Sichtschneisen zum Rhein hin, wie in einer Zauberwelt der Natur.

 

Die Fahrtkosten betragen für Erwachsene 59,00 Euro und für Kinder 49,00 Euro, Familien (2 Erwachsene u. 2 Kinder) zahlen 199,00 Euro.

Fahrkarten können schriftlich beim Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, Dr.-C.-Otto-Str. 191 in 44879 Bochum bestellt werden. Telefonische Auskünfte immer dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr unter Tel: 0234-492516 oder
im Internet unter
www.eisenbahnmuseum-bochum.de

 

Fahrplan:
Hinfahrt:
ab Hattingen (Ruhr) 7.00 Uhr, ab Bochum Dahlhausen S-Bahn 7.05 Uhr, ab Essen Steele 7.12 Uhr, ab Essen Steele Ost 7.17 Uhr, ab Essen Hbf 7.28 Ugr, ab Mühlheim (Ruhr) Hbf 7.35 Uhr, ab Duisburg Hbf 7.55 Uhr, ab Düsseldorf Hbf 8.30 Uhr, ab Leverkusen Mitte 8.50 Uhr , an Rüdesheim 11.30 Uhr

Rückfahrt:
ab Rüdesheim 17.30 Uhr, an Leverkusen Mitte 20.00 Uhr, an Düsseldorf Hbf 20.20 Uhr, an Duisburg Hbf 20.50 Uhr, an Mühlheim (Ruhr) Hbf 21.10 Uhr, an Essen Hbf 21.17 Uhr, an Essen Steele 21.25 Uhr, an Essen Steele Ost 21. 28 Uhr, an Bochum Dahlhausen S-Bahn 21.35 Uhr, an Hattingen 21.40 Uhr.

 

 

 

 

 

© reflektion.info      Foto und Text: Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen
Download nur zum nicht-kommerziellen Gebrauch

 

 

PS 25. Mai 2007

 

 

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